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<pre>Das liegt wohl auch an der dürftigen Auswärts-Performance in diesem Kalenderjahr. Im Jahr 2017 haben die Berliner nur eines ihrer insgesamt elf Bundesliga-Auswärtsspiele gewonnen. Das war am vorletzten Spieltag der Vorsaison mit 2:0 in Darmstadt.  <p> Dabei dürfte es aber nicht nur auf die Altersmilde des Trainers zurückzuführen sein, dass der 72-Jährige seinen Jungs den weniger mitreißenden Auftritt umgehend verzieh; nach zuvor 15 siegreich bestrittenen Partien haben sich schließlich auch die Bayern einmal einen Mini-Fehltritt verdient.  <p>  „Die kann man in dieser Form nicht geben“, echauffierte sich Manager Rouven Schröder nach Spielende völlig zu Recht. Auch Trainer Martin Schmidt ließ hinterher kein gutes Haar am Unparteiischen. <p> Angesichts der Tabellensituation braucht Mainz jeden Punkt wie einen Bissen Brot. Um sich nicht neuerlich im Abstiegskampf wiederzufinden, muss ein Erfolgserlebnis her. <p>  Dies hinderte die Hessen aber freilich nicht, im Rhein-Main-Derby schon zuletzt immer wieder Federn zu lassen: So kehrte das Team von den letzten drei Abstechern in die Opel Arena mit ebenso vielen Schlappen zurück, während der erste Bundesliga-Sieg in Mainz ohnehin noch in den Sternen steht.  </pre>


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<pre>Zu guter Letzt hatte mir dabei auch noch der Freiburger Kantersieg gegen den FC Augsburg die sich bis dahin äußerst vielversprechend anlassende Über-/Unter-Kombi verbaut.  <p> Allerdings hat sich im Weser-Stadion einmal mehr das große Problem der Streich-Truppe gezeigt: Die Offensivabteilung bringt den Ball viel zu selten im gegnerischen Tor unter. Nur Schlusslicht Köln erzielte noch weniger Treffer als der SCF, der es bislang lediglich auf zwei Tore gebracht hat.  <p>  Denn dieses Duell „wird für uns ein richtungsweisendes Spiel, auf das wir uns mit einer guten Trainingswoche vorbereiten werden“, betonte der Werder-Coach. <p> Entsprechend gehen wir davon aus, dass die Favoritenstellung dieses Mal dann doch hält, was sie verspricht — das Gastspiel in der BayArena wird die Position von Viktor Spripnik folglich kaum verbessern. <p>  „Jetzt ist es entscheidend. Es liegt nur an uns, an keinem anderen.“  </pre> 


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<pre> Der Niederländer wird gegen Mainz fehlen, ebenso wie Verteidiger Marco Russ. Ein Einsatz von Stefan Reinartz ist aufgrund von Problemen mit der Patellasehne fraglich. Haris Seferovic hat seine Sperre abgesessen und auch der zuletzt erkrankte Johannes Flum sollte wieder mit von der Partie sein.  <p> Javier Martinez, der gegen die TSG aufgrund von Magen-Darm-Problemen gefehlt hat, sollte wieder fit sein. Damit werden in Mainz wohl lediglich die beiden Langzeitverletzten Manuel Neuer und Thiago nicht einsatzfähig sein.  <p>  Einen Drei-Punkte-Erfolg gab es für die Mannschaft von Andre Breitenreiter in der gesamten Saison jedoch erst zwei Mal und das jeweils zu Hause. <p>  In den bisherigen sechs an der Pleiße absolvierten Partien war die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl lediglich beim 2:2 gegen Gladbach ein kleines Bisschen eingeknickt; mit 16 von maximal möglichen 18 geholten Zählern fällt die Ausbeute entsprechend vorzüglich aus. <p>  Freiburg mag auch in der Fremde zuletzt wieder ein unangenehmer Gegner gewesen sein, mehr als ein Remis scheint gegen spielstarke Leverkusener aber nicht denkbar.  </pre>


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<pre> Gelingt es nun, gegen die Bayern nochmals eine Schippe draufzulegen, könnte den RB-Kickern ein weiterer Saison-Höhepunkt gelingen: Mit einer befreit aufspielenden Darbietung sollte eine Revanche für die im Hinspiel erlittene Abfuhr keineswegs zu viel erwartet sein.  <p> Die Wölfe befinden sich lediglich aufgrund der Tatsache, dass Mainz ebenso erfolglos agiert, am rettenden Ufer.   <p> Auf etwas Zählbares sind so allmählich aber auch die Gäste angewiesen, die unlängst an zwei deutlich niedrigeren Hürden gescheitert sind: Nach den Niederlagen gegen Freiburg (1:2) und Augsburg (1:3) stecken die Rheinhessen mittlerweile wieder bedrohlich weit unten drin. <p>  Noch nicht einmal Heilsbringer Dardai hatte es im Vorjahr dann vermocht, seinen Schützlingen einen langen Atem anzutrainieren: Nachdem die Hertha das Weihnachtsfest noch auf dem dritten Rang verbrachte, wurde am Ende sogar die Qualifikation für die Europa League verpasst.  <p> Stattdessen bekamen sechs der elf seit dem Jahrwechsel abgespulten Spieltage keinen Gladbacher Torerfolg zu sehen; von halbwegs gut sortierenden Defensiv-Formationen sah sich das Team zuletzt somit regelmäßig vor schier unlösbare Probleme gestellt.  </pre>


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<pre> Vielleicht müssen sich die Mainzer am Samstag jedoch noch nicht einmal auf die eigenen Qualitäten verlassen, um nun auch das heimische Publikum mit einem ersten Sieg erfreuen zu können: In den bisherigen Runden hatte sich das nun gastierende Hannover nämlich in einem derart besorgniserregenden Zustand präsentiert, dass nun sicherlich auch im dritten Anlauf keine Heldentaten von den Niedersachsen zu erwarten sind.  <p> Deutlich besser scheinen dafür die Aktien für den offensiven Königstransfer des vergangenen Sommers zu stehen; trotz der knapper werdenden Zeit sollte Kevin Volland die Folgen seines Muskelfaserrisses bis zum Sonntagnachmittag ausgestanden haben.  <p>  Auch wir Wettfreunde sind der Ansicht, dass sich die Mainzer Fans ein wenig gedulden müssen, ehe die Mühen der Rheinhessen belohnt werden. Wir gehen aber davon aus, dass der Heimerfolg über Wolfsburg das Selbstvertrauen der Nullfünfer deutlich erhöht hat. <p>  Schließlich verlor Leverkusen keines seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele und möchte den Ostwestfalen somit einen heißen Empfang bereiten (4 Siege, 2 Unentschieden). Nichtsdestotrotz wird das eine ganz heikle Angelegenheit.  <p> Obwohl etliche Spieler der Wölfe zuletzt mit beeindruckender Vehemenz als fürsprecher von Valerien Ismael in Erscheinung traten, könnte die am letzten Sonntag vollzogene Entlassung des Franzosen der Mannschaft doch noch einmal einen spürbaren Leistungssprung entlocken.  </pre>


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